Google und YouTube verschärfen Regeln für Kinder- und Jugendschutz

Google und YouTube verschärfen Regeln für Kinder- und Jugendschutz

 

Google und YouTube sorgen für mehr Kinder- und Jugendschutz im Netz

Google und YouTube genießen gerade unter den Kindern und Jugendlichen große Beliebtheit. Daher hat Google für seine beiden Plattformen jetzt umfangreiche Erweiterungen der Funktion für Kinderschutz und Jugendschutz eingebaut.

Formal erst ab 16

Auch wenn bisher schon eine Altersgrenze von 16 für die Eröffnung eigenen Google Kontos bestand, ist das Nutzungsalter faktisch doch oft jünger. Und selbst in seinem Marketing haben die beiden Plattformen schon Angebote geschaffen, die sich ausdrücklich an jüngere Nutzer unter 16 richten. Das tatsächliche Nutzeralter ist also eher 12-15. Grundsätzlich kommt natürlich den Eltern eine besondere Verantwortung zu, den Zugang der Kinder zum Internet zu reglementieren. In der Praxis ist das aber meist weltfremd und nicht praktikabel.

Neue Funktion zum Schutz der jüngsten Nutzer

Die beiden Plattformen Google und YouTube erinnern die Nutzer künftig regelmäßig an die Einhaltung von Pausen vor dem PC oder Smartphone. Und auch die beliebte Autoplay Funktion wird abgeschaltet, damit der Dauerkonsum nicht zur Gewohnheit wird. Das gilt auch für die Erinnerung der User, auf reguläre Schlafenszeiten zu achten. Unter dem Schlagwort „Digital Wellbeing“ wird es weitere Veränderungen geben. Das gilt besonders für Inhalte, die speziell auf junge Nutzer wie Kinder und Jugendliche zugeschnitten sind. Es soll keine Beiträge mehr geben, in deren Videos exzessiv zum Konsum vom Kindern und Jugendlichen aufgerufen wird. Auch soll der Anteil vom Produktplacement in Videos für Kinder ausgeschaltet werden.

Bildersuche und Löschen

Ein ganz wichtiger Punkt ist zukünftig die Bildersuche im Netz. Junge Nutzer und ihre Erziehungsberechtigten können nach den eigenen Bildern im Netz suchen und diese auf Antrag dauerhaft aus der Googlesuche löschen lassen. Das war bisher so nicht der Fall. Es geht darum, dass die Privatsphäre der Kinder geschützt wird. das Recht am eigenen Bild wird gestärkt und der Missbrauch von Bildern junger Nutzer soll dadurch wesentlich erschwert oder besser ganz verhindert werden.

Maßnahmen freiwillig und wirklichkeitsnah

Mit den Maßnahmen reagiert Google mit seiner Plattform YouTube darauf, dass die Zahl der jungen Nutzer unter 16 hoch ist und dem Kinder und Jugendschutzbelangen eine immer größere Bedeutung zukommt. Insbesondere sollen die Nutzer mehr Selbstständigkeit und Freiheit von Werbung beim Benutzen der Plattformen haben und die Herrschaft über die Verwendung ihrer Bilder zurückbekommen.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.