Einsteiger-Drohne DJI Mini SE vorgestellt

Einsteiger-Drohne DJI Mini SE vorgestellt

 

Die langwierige Veröffentlichung der DJI Mini SE hat nun endlich dazu geführt, dass die Mini-Drohne offiziell in den USA erhältlich ist. Sie entwickelt sich zu einer beeindruckenden Budget-Option – Einsteiger sollten aber wahrscheinlich immer noch zur DJI Mini 2 greifen.

Obwohl DJI im Juli noch sagte, dass es derzeit keine Pläne gibt, dieses Produkt in den USA oder Europa (außer Russland) zu verkaufen“, hat DJI nun mitgeteilt, dass die Mini SE in den USA über den Einzelhandel für 299 US-Dollar erhältlich ist.

Zum Vergleich: DJIs aktuelle Einstiegsdrohne – die DJI Mini 2 – kostet 449 Dollar, und die DJI Mini SE ist die günstigste Drohne des Drohnenkönigs überhaupt. Aber die Mini SE basiert auch auf der viel älteren Technik der DJI Mavic Mini, die im Oktober 2019 herauskam, und das bringt einige ziemlich große Nachteile mit sich.

Letzteres bedeutet, dass die Mini 2 nicht nur über eine deutlich verbesserte Reichweite von 10 km verfügt (im Vergleich zu den 4 km der Mini SE), sondern auch über eine stabilere Verbindung, die oft störungsresistenter ist und generell ein ausgefeilteres, sicheres Flugerlebnis bietet.

Es gibt noch weitere kleine Unterschiede zwischen den beiden Drohnen, wie z. B. die unterschiedlichen Steuerungen. Das Steuerkreuz der Mini SE ist kompakter und faltbar, während das der Mini 2 größer und etwas ausgefeilter ist. Die Größe des Controllers der Mini SE ist ein potenzieller Vorteil für Wanderer, während Personen mit größeren Händen das Pad ihres neueren Geschwisters bevorzugen könnten.

Wichtiger für alle, die nach der ersten fliegenden Kamera suchen, ist, dass die DJI Mini 2 eine viel leistungsfähigere Kamera hat. Beide Drohnen haben den gleich großen 1/2,3-Zoll-Sensor, aber die Mini 2 hat eine höhere Bitrate (100 Mbps, im Vergleich zu 40 Mbps bei der SE) sowie eine viel bessere Auflösung und Bildrate.

Wird es eine DJI Mini 3 geben

Die DJI Mini SE ist auf jeden Fall eine Überlegung wert, wenn man eine erschwingliche Einsteigerdrohne sucht. Allerdings ist es schade, dass es anscheinend keine „Fly More“-Bundles mit zusätzlichen Akkus für ein noch besseres Preis-Leistungs-Verhältnis mehr gibt.

Auch die Vorteile der DJI Mini 2 in Bezug auf die Bildqualität – sowohl für Videos als auch für Fotos, mit dem Raw-Modus – und die Konnektivität, dank Ocusync 2.0, machen sie zur besseren und zukunftssichereren Wahl.

Dennoch, wenn man bedenkt, dass der DJI Mini 2 nun schon fast ein Jahr auf dem Markt ist, sollte man auf einen möglichen DJI Mini 3 warten? Bislang gibt es keine glaubwürdigen Gerüchte, dass ein Mini 3 unmittelbar bevorsteht. DJI hat bisher einen jährlichen Upgrade-Zyklus für seine Einsteiger- und Mittelklasse-Drohnen verfolgt – die Mini 2 kam im November 2020 auf den Markt (ein Jahr nach der Mavic Mini), während die DJI Air 2S im April 2021 erschien, fast genau ein Jahr nach der DJI Mavic Air 2.

Aber die Ankunft des DJI Mini SE trübt das Bild ein wenig, und dies ist sicherlich kein Jahr, in dem wir sichere Vorhersagen über die Veröffentlichungszyklen machen können. Bisher gab es eher Gerüchte über die lang erwartete DJI Mavic Pro 3, die die fast drei Jahre alte DJI Mavic 2 Pro ablösen soll, aber die neuesten Gerüchte deuten darauf hin, dass dieses Modell verschoben wurde.

Unser aktueller Ratschlag für Einsteiger lautet daher, dass die DJI Mini 2 die beste Drohne ist, die Sie kaufen können, und dass es nach den neuesten Gerüchten unwahrscheinlich ist, dass sie in Kürze einen Nachfolger erhält. Die DJI Mini SE ist jedoch eine interessante neue Option, die es wert ist, in Betracht gezogen zu werden, wenn Sie sich nicht an ihren etwas veralteten Videofähigkeiten und Flugerfahrungen stören.

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