Clubhouse – Was steckt hinter der neuen Hype-App?

Clubhouse – Was steckt hinter der neuen Hype-App?

 

Viel Wirbel um Clubhouse – Die Pandemie als Sprungbrett

Die neue App Clubhouse, aus dem Entwickler-Hause Alpha Exploration Co. zieht gerade große Kreise in der sozialen Welt. Gemeint ist damit nicht das reale Leben, sondern, natürlich, die sozialen Medien. Doch was steckt hinter der App, worum geht es und wieso ist diese Plattform anders, als alles was wir bisher kennen? Das wird in diesem Beitrag erklärt.

Im Grunde versteht sich Clubhouse als virtuelle Gesprächsplattform. Im Gegensatz zu Twitter und Co. setzt die App jedoch auf echte Gespräche – mit Ton. Eine Videofunktion gibt es allerdings nicht. Dies kommt bei vielen Nutzern gerade in Zeiten der Pandemie sehr gut an. Denn im Homeoffice ist die Motivation für das tägliche Styling gering, und vor der Kamera fühlt sich auch nicht jeder wohl. Das Einzige, was man vom Nutzer sieht, ist ein Profilbild.

Doch wer nimmt teil am nächsten großen Hype? Bei Clubhouse handelt es sich um eine App, welcher man nur über einen Einladungscode beitreten kann. Das heißt, nur wer von Mitgliedern als würdig erachtet wird, kann sich aktiv an den Gesprächsrunden beteiligen. Was zuerst wie eine Garantie für ein hochwertige Umfeld klingt, und nicht umsonst einen elitären Charakter zeigt, hat natürlich auch viele kontroverse Seiten. Zum Einen werden mittlerweile die begehrten Einladungscodes auf Ebay gehandelt – und günstig sind diese nicht – zum Anderen schränkt dieser Charakter die Teilhabe unterschiedlicher sozialer Gruppen deutlich ein. Frei nach dem Motto: Wer keine Freunde hat, kommt auch hier nicht rein.

Andererseits bietet die App eine fantastische Plattform für alle, die sich kultiviert zu einem gewissen Thema austauschen wollen, möglicherweise auch mit Experten. Tatsächlich nehmen besonders qualifizierte Menschen gern an diesen Gesprächen Teil. In den unterschiedlichsten Diskussionsräumen finden ununterbrochen zu diversen Themen Gespräche und Diskussionsrunden statt. Der Kerngedanke ist also gut. Den eigenen Horizont erweitern, und miteinander statt gegeneinander arbeiten.

Ob sich die App auf lange Sicht und auch nach der Pandemie durchsetzen wird, und wie international dieser Hype sich ausbreiten wird bleibt abzusehen. Doch die Chancen stehen gut, dass diese neue Plattform in Zukunft eine wichtige Rolle in den sozialen Medien spielen wird. Denn was diese bietet, ist neu und aufregend. Und auch wenn man unlängst dachte, dass es in der sozialen Welt bereits alles gibt, dann wurde man wieder mal erneut eines Besseren belehrt.

Ob die App in Zukunft für jeden zugänglich wird, bleibt abzusehen. Noch befindet sie sich in der privaten Beta-Phase. Bedeutet, jeder eingeladene Nutzer kann per Handynummer zwei weitere Nutzer einladen. Außerdem ist die Nutzung bis jetzt den iPhone-Besitzern vorbehalten. Denn für Android gibt es diese App bislang nicht.
Fakt ist, die neue App ist ein spannender Schritt in der Entwicklung der sozialen Medien. Wie das Konzept weiter geht, und was sich in Zukunft noch verändern wird, bleibt abzuwarten. Es lohnt sich auf jeden Fall ein Auge auf das neue Phänomen zu werfen.

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